Heute mache ich gar nichts

 

 

Corona trifft mich im Innersten, in meinem Sein. Wenn Abstand halten mit Solidarität gleichgesetzt wird, dann geht mir etwas sehr Wichtiges verloren. In Notsituationen wusste ich bisher immer, was mir geholfen hat: der direkte Kontakt zu einem Menschen, Zuspruch und Trost in der körperlichen Nähe einer Freundin, eines Freundes. Weil ich Abstandhalten und das Tragen von Gesichtsmasken sehr verstörend finde, beschließe ich hier und jetzt einmal gar nichts zu tun. Und fasse einen Vorsatz: Ich lasse mich von der aktuellen Lage nicht einschüchtern. Ich will meiner Intuition vertrauen. Meine Unsicherheit akzeptieren. Herausfinden, welche Erkenntnisse aus meinem Innern, aus mir selbst kommen. Ich spüre ich Angst. Ich gehöre zur Risikogruppe. Muss ich Covid-19 fürchten? Gar sterben. Jetzt?

 

Sterben. Nein, nein. Um Gottes Willen!

Das ist ja viel zu früh, sagt die ANGST.

Ein paar gute Jahre seien dir schon noch vergönnt.

Du hast ja noch gar nicht richtig gelebt.

 

Ja, du hast immer prima funktioniert, sagt die PFLICHT.

Hast dich für deine Berufsarbeit verausgabt,

das getan, was von dir erwartet worden ist, diszipliniert und loyal. 

Am meisten hast du dich um andere Menschen gekümmert.

Um dich selbst, weiß ich nicht. 

 

Du bist jetzt im Krisenmodus, sagt die EINSICHT.

Krisenbewältigungsstrategien sind dem Überleben geschuldet.

Sie sind Antworten, um deine Todesängste zu besänftigen.

Sie holten dich im Moment der Gefahr aus Lähmung und Apathie heraus.

Gut, dass es sie gibt, sonst würde es uns Menschen als Spezies nicht mehr geben.  

 

 

Gerade darum muss man der Angst den gesunden Menschenverstand

zur Seite stellen, sagt die kritische VERNUNFT.

Und nachdenken: Die verordneten SARS-CoV-2 Eindämmungsmaßnahmen werden maßlos übertrieben,

in ihrer Wirksamkeit überschätzt, ihre langfristigen Folgen dagegen massiv unterschätzt.

Es ist bereits ein riesengroßer Kollateralschaden entstanden. Wir wurden belogen und getäuscht.

 

 

Schau in dein Herz und bleib bei dir, sagt die LIEBE.

und dann erst stelle Fragen:

- Hast du bisher wirklich gelebt? 

- Hast du Angst zu sterben?

- Oder hast du Angst zu leben?

- Was willst du?